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So machst du Leser auf deinen Beitrag aufmerksam

30. April 2016/5 Kommentare/in Bloggen/von Maja

Deinen Beitrag hast du geschrieben, das Layout sitzt und du bist stolz wie Bolle – das möchte natürlich geteilt werden. Damit deine Zielgruppe auf den Beitrag aufmerksam wird, muss dieser entsprechend sichtbar sein. Dafür eignet sich die Vermarktung mit folgenden Schritten:

Verkürzen mit Bitly

Bitly ist en sogenannter „Kurz-URL-Dienst“, der für deine eigentliche URL eine Alias-URL erzeugt. Diese Kurzlinks sind besonders für das Teilen in den Social-Media-Kanälen geeignet, weil sie (wie der Name schon sagt) kurz sind.

Ein weiterer großer Vorteil von Bitly ist, dass du analysieren kannst, wie oft auf einer Plattform auf den Link geklickt wurde und wann. Das hilft dir deine Marketingstrategie zu verbessern und zu sehen welcher Artikel wo am Besten ankam.

Gleichzeitig solltest du dir allerdings immer darüber im Klaren sein, dass der Link nicht mehr nach deinem Link aussieht. Wenn du auf diesem Gebiet sehr kritische Besuchergruppen ansprichst, kann es daher sein, dass sie den Klick auf deinen Link verweigern, wenn sie dich noch nicht kennen. Das liegt daran, dass nicht direkt erkennbar ist, wohin der Link führt und somit oft auch Phishing und Spam über Kurz-URL-Dienste verteilt werden.

Zusatz: Durch einen Leser-Kommentar habe ich den Hinweis bekommen, dass man bei Bitly den Link „customizen“ kann. Wenn du also bei Bitly dir einen Link erstellen lässt, kannst du die Endung individuell einrichten und dem Link einen thematisch sinnvollen Namen geben. Danke für den Tipp Claudia :-)

Facebook Debugger

Ist dir folgendes schon passiert: Du hast einen Artikel geschrieben, ein Bild eingefügt, möchtest den Beitrag bei Facebook teilen… und dein Beitrag ist einfach ganz „nackt“ – ohne Foto und Beschreibung? Der Facebook-Debugger kann hier Abhilfe schaffen.

Du kannst hier sowohl den Link zu deinem Blogartikel als auch deinen Bitly-Link debuggen. Dazu trägst du die URL ein und klickst auf „Fehlerbehebung“. Dadurch werden zunächst die vorhandenen Informationen des Links abgerufen. Danach klickst du auf „Fetch new Information“. Jetzt werden die aktuellen Informationen des Links neu abgerufen und der Link wird gedebuggt.

Mit dem Debugger sagst du Facebook letzendlich nur, dass es einen neuen Beitrag mit Informationen gibt und er sich diese speichern soll. Früher oder später macht Facebook das auch von alleine, mit dem Debugger geht es allerdings deutlich schneller und es gibt dadurch weniger Probleme beim Teilen.

Verbreiten auf Social Media

Damit dein Beitrag auch gesehen wird, solltest du ihn nun auf den Social-Media-Kanälen verbreiten, die du nutzt. Welche Plattformen dabei für dich geeignet sind, ist ganz individuell und kommt auf deine Zielgruppe und deine persönlichen Vorlieben an. Hast du gar keinen Spaß an einem Dienst, wirst du dort auch nicht überzeugend mit den Nutzern interagieren können.

Die gängigsten Möglichkeiten der Vermarktung sind:

  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • Google+
  • usw. ….

Die Liste lässt sich endlos fortführen. Es kommt wirklich ganz auf dich, deine Inhalte und deine Zielgruppe an.

Es macht übrigens Sinn, bei den Postings verschiedene Tageszeiten und Wochentage auszuprobieren, um den optimalen Zeitpunkt deiner Veröffentlichung zu bestimmen. Auch Hashtags sind bei Instagram und Twitter entscheidend.

Newsletter schreiben

Damit deine Stammleser sofort informiert werden, kannst du deinen Artikel in einem Newsletter vorstellen. Dabei sind deinen Möglichkeiten ebenfalls keine Grenzen gesetzt: Du kannst jeden Artikel einzeln per Newsletter bewerben oder in bestimmten Zeitintervallen gesammelt auf die letzten Veröffentlichungen hinweisen. Hierbei gilt es die Balance zu finden. Schreibst du zu selten, gerätst du in Vergessenheit, schreibst du dagegen zu häufig, laufen deine Mails Gefahr den Abonnenten zu nerven. Wie immer gilt: Probieren geht über Studieren – es kommt auf deine Leser und auch auf dich an!

Kommentare beantworten

Wenn du Kommentare in deinem Blog erlaubst, ist es sehr wichtig diesen auch Beachtung zu schenken. Nichts ist schlimmer als vereinzelte verwaiste Kommentare von Lesern, denen nicht geantwortet wird. Solltest du wissen, dass du es mit dem Kommentieren nicht so hast, würde ich die Kommentarfunktion im Zweifel besser ganz weglassen.

Zum Kommentieren ist es sehr praktisch die WordPress-App auf dem Handy installiert zu haben. So kannst du bei neuen Kommentaren in einer ruhigen Minute auch unterwegs schnell ein paar Antworten verfassen und deine Leser müssen nicht allzu lange warten.

Kleiner Zusatz-Tipp: Wenn du ein Plugin installierst, das dem Leser das Abonnieren seiner Kommentare erlaubt, wird er bei Antworten benachrichtigt und es ist einfacher ins Gespräch zu kommen. Ansonsten bekommt derjenige deine Antwort im Zweifel erstmal gar nicht mit und kommt vielleicht nur zufällig später wieder auf deinen Blog.

Jetzt ist es vollbracht: Der Beitrag ist geschrieben, veröffentlicht und beworben – jetzt darf der Sekt geköpft oder die Limo geöffnet werden. Und dann geht es frisch und motiviert an den nächsten Artikel. Viel Spaß! :)

Diesen Artikel gibt es auch aufbereitet als Checkliste. Trag dich in den Newsletter ein und hol dir alle Checklisten und die Ressourcenliste.

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https://www.wp1x1.de/wp-content/uploads/2016/04/Beitrag_vermarkten5.jpg 288 768 Maja https://www.wp1x1.de/wp-content/uploads/2016/03/WordPress1x1_header2-300x111.png Maja2016-04-30 07:32:522019-11-18 20:04:17So machst du Leser auf deinen Beitrag aufmerksam
5 Antworten
  1. Thao says:
    1. Mai 2016 um 12:06

    Cool, den Facebook Debugger kannte ich noch garnicht.
    Danke für den Tipp :)

    LootieLoos plastic world

    Antworten
    • Maja says:
      1. Mai 2016 um 20:36

      Gern geschehen :-)

      Antworten
  2. Claudia Dieterle says:
    6. Mai 2016 um 17:03

    Hallo Maja,

    da stimme ich voll und ganz zu, das ist der wichtigste Punkt für jeden Blogger, auf Kommentare zu reagieren. Wenn die Möglichkeit besteht beim Kommentieren, Antworten zu abonnieren ist es umso besser. Wenn ich mehrfach keine Reaktion auf meine Kommentare erhalte, kommentiere ich irgendwann gar nicht mehr und besuche u. U. auch den Blog nicht mehr.

    Noch eine Anmerkung, es ist nicht richtig, dass man auf Twitter mit verkürztem Link mehr Zeichen zur Verfügung hat. Es bleiben mit Originallink und mit verkürztem Link immer 117 Zeichen übrig. Wenn man einen URL-Shortener verwendet, sollte man immer die Möglichkeit „customize“ nutzen, damit ein Leser am Namen erkennen kann, um welches Thema es geht, wenn er klickt.

    Viele Grüße
    Claudia

    Antworten
    • Maja says:
      7. Mai 2016 um 15:13

      Liebe Claudia,

      danke für die Hinweise. Die Funktion des Customizers kannte ich noch gar nicht – werde ich beim nächsten Mal mal ausprobieren.

      Liebe Grüße aus Berlin,
      Maja

      Antworten
  3. Sven says:
    25. Oktober 2017 um 9:44

    Toller Bericht mit wertvollen Tipps!
    Bitly werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren :) Herzlichen Dank Maja!

    Antworten

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