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Wie du einen Artikel richtig vorbereitest

Die richtige Vorbereitung ist für das Schreiben deiner Artikel sehr wichtig und kann dich vor kreativen Löchern und Blockaden bewahren.

Mit der richtigen Organisation und ein paar nützlichen Tools bist du allzeit bereit, mit dem Schreiben eines Artikels loszulegen – und keine Idee geht mehr verloren.

1. Sammle Ideen in deinem Ideenbuch

Wer kennt es nicht: Am kommenden Samstag muss der nächste Artikel online sein, aber es mag gerade einfach keine Inspiration vorbeikommen. Dabei kann ein Ideenbuch sehr helfen.

Hier kannst du dir immer dann Notizen machen, wenn du gerade einen Einfall für ein Thema hast oder dir ein Detail einfällt, das du auf keinen Fall vergessen willst.

Buch, App, Post its – alles ist erlaubt

Das Notizenbuch kann dabei in jeder Form geführt werden: In einem echten Buch, das du mit einem Stift immer bei dir trägst oder aber in digitaler Form auf deinem Handy. Ich mag dafür gerne Tools wie TrelloToDoits oder Evernote, es reicht aber auch ein einfacher Texteditor.

Wenn du ein eher visueller Typ bist, kann dir auch ein Whiteboard oder eine Wand mit Post its gute Dienste erweisen. Hier kannst du schieben, anordnen, bunt machen und sortieren was das Zeug hält.

Wichtig ist dabei: Du solltest dein Ideenbuch so gut wie immer zur Hand haben. Die besten Ideen kommen in der Regel dann, wenn man gerade nicht auf der Suche nach ihnen ist!

2. Lass dich inspirieren

Google Keyword Planer

Ist das Ideenbuch gerade leer (oder noch nicht angefangen), kannst du auch im Keyword Planer von Google auf die Suche gehen. Hier kannst du nach verwandten Suchbegriffen („Keywords“) suchen. Ich hätte für diesen Artikel zum Beispiel „Artikel vorbereiten“ eingeben können und mir wären dann verschiedene Suchbegriffe angezeigt worden, die mit meinem Suchbegriff in Verbindung stehen. So kann man sich ein bisschen durch die Begriffe klicken und kommt auf ganz neue Ideen.

Yoast Tool

Eine andere schöne Möglichkeit neue Themen zu entdecken, die deine Leser interessieren, ist das Yoast Tool „Suggest Expander“. Hier kannst du ebenfalls auf die Suche nach neuen Ideen gehen. Gebe ich hier z.B. „WordPress“ ein, werden mir verschiedene Dinge vorgeschlagen wie: „WordPress Themes“, „WordPress Login“ und WordPress installieren“.  – Gute Ideen für ein paar Artikel, oder?

3. Speichere deine Entwürfe ab

Hast du deine Ideen gesammelt, ist es eine gute Idee, diese an einem Ort zu sammeln und so abzuspeichern, dass du bei Bedarf direkt anfangen kannst zu schreiben.

Das geht zum Beispiel als Beitragsentwurf im WordPress. So hast du mittels der WordPress-App und dem Web-Interface immer Zugriff auf die unfertigen Artikel und kannst jederzeit anfangen an ihnen zu arbeiten.

Alternativ kannst du auch Word oder Scrivener benutzen sowie jedes andere Schreibprogramm, das dir gut gefällt. Wenn du deine Dateien dann noch in einer Cloud (wie z.B. bei Dropbox) speicherst, kannst du ebenfalls von überall auf deine Entwürfe zugreifen.

Wähle einen Arbeitstitel

Du musst im ersten Schritt deine Zeit noch nicht in die perfekte Überschrift stecken. Nimm erstmal einen Arbeitstitel – am besten achtest du darauf, dass du auch in ein paar Wochen noch genau weißt, worüber du schreiben wolltest. Nimmt dein Artikel Formen an, kannst du den Titel dann perfektionieren.

Nimm den Artikel in deinen Redaktionsplan auf

Wenn du schon einen Redaktionsplan hast: Nimm den Artikel hier auf und gib ihm ein Datum. Das Datum kannst du jederzeit wieder verschieben, wenn sich deine Pläne ändern – so hast du aber einen besseren Überblick und weißt, wie lange deine Ideen noch vorhalten.

4. Mache Recherchearbeit

Hast du dich nun für eines deiner Themen entschieden, kann die Recherche beginnen. Lies dich in relevante Literatur ein (online und offline) und verschaffe dir ein gutes Grundwissen.

Vergiss dabei nicht, die Quellen aufzuschreiben, damit du sie als Verlinkungen oder Quellenangaben in deinen Text aufnehmen kannst.

Mach dir Notizen

Damit du nicht mit einem weißen Blatt starten musst, kann es hilfreich sein mit Notizen anzufangen. So hast du die wesentlichen Punkte deines Artikels festgehalten und du kannst deine Arbeit anschließend unterbrechen und zu einem anderen Zeitpunkt weiterschreiben.

Wenn du diese Schritte geschafft hast, kann es losgehen: Der Artikel möchte geschrieben werden!

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4 Antworten
  1. Michael Schäfer says:

    Hallo Maja,

    dein Artikel ist richtig gut geschrieben. Als Blogger-Kollege arbeite ich komplett anders. Ich sammel keine Ideen, ich brauche keine Inspiration, ganz selten schreibe ich einen Entwurf und recherchieren mache ich erst, wenn ich auf der Suche nach einer Lösung bin – weil ich mal selbst nicht weiter weiß. Für mich als Blogger ist es immer wichtig ein Projekt und Ziel zu haben. Und wie Captain Kirk das Computer Logbuch der USS Enterprise führt, führe ich meinen Blog. So arbeite ich beim Bloggen…

    Viel Spaß mit deinem Blog wünscht Dir Michael

    Antworten
    • Maja says:

      Hallo Michael,

      danke für deinen Kommentar. In meiner Anfangsphase meines Blogs bin ich ebenfalls so vorgegangen, nur für mich war es etwas zu planlos, daher habe ich mein System etwas geändert.

      Ich finde es aber wichtig, dass man so arbeitet, wie es einem selber am Besten passt und wenn du für dich deine Strategie gefunden hast, ist das super :-)

      Liebe Grüße,
      Maja

      Antworten

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  1. […] darf der Sekt geköpft oder die Limo geöffnet werden. Und dann geht es frisch und motiviert an den nächsten Artikel. Viel Spaß! […]

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