Krank als Blogger und Selbstständiger

Krank als Blogger und Selbstständiger

Krank und ausruhen? Oder lieber Zähne zusammen beißen und dennoch arbeiten?

Heute ist mal wieder so ein Tag – ich lieg mit Grippe im Bett und habe das Gefühl mein Kopf explodiert gleich, aber eigentlich hatte ich mir soviel vorgenommen und wollte so richtig produktiv sein.

Eigentlich weiß man ja, man sollte sich lieber auskurieren und nicht arbeiten, wenn da nur nicht das schlechte Gewissen wäre, dass man doch endlich wieder einen Artikel veröffentlichen wollte, eine bestimmte Mail beantworten muss usw.

Das Gefühl setzt sich umso stärker durch, da ich die letzten 4 Wochen einen Workshop unterrichtet habe und Null Zeit für meinen Blog hatte.
So habe ich mich auf die Zeit gefreut, in der ich wieder mehr Zeit für meinen Blog haben kann.
Aber nun gut – mein Körper gibt mir das Signal ich soll mich kurieren – so werde ich das schlechte Gewissen, schlechtes Gewissen sein lassen und mich ins Bett hauen.

Aber was kann man tun, um eine Phase der Krankheit gut zu überbrücken?

Die richtige Vorbereitung!

Vorbereitung ist alles! Mit ein bisschen Vorbereitung kann man auch mal eine Phase durchstehen, in der man sich um seinen Blog nicht kümmern kann. Entweder weil man krank ist, oder an einem anderen Job/Projekt hängt.

1. Artikel vorschreiben

Pflege einen Redaktionsplan und habe immer mehrere Artikel die schon fertig erstellt sind, so dass du nur noch auf Veröffentlichen klicken musst.

2. Artikel recyceln

Solltest du mal krank sein und keinen Artikel schreiben können, so recycle einfach einen älteren Artikel und poste ihn auf Facebook.

3. Artikel für Facebook planen

Ich bin ein großer Fan von der Artikel planen Funktion bei Facebook. Das erleichtert einem die Arbeit, weil für die gesamte Woche oder Monat Artikel vorplanen kann und man sich dann darum keinen Kopf mehr machen muss.

4. Newsletter vorschreiben

Das gleiche was für Artikel gilt, gilt auch für Newsletter. Bei Mailchimp zum Beispiel kann man Newsletter vorschreiben und planen. So könnte man mehrere Wochen vorbereiten und auch mal eine kleine Krankenpause einlegen.

5. Automatische Mail

Sollte es absehbar sein, dass du nicht nur für ein oder zwei Tage ausfällst, sondern für etwas länger, kannst du in deinem Emailpostfach eine automatische Antwort einrichten und darauf hinweisen, dass du krank bist.
So wundern sich deine Kunden/Partner nicht, wenn sie eine Weile nichts von dir hören.

6. Mit einem Partner/ im Team arbeiten

Eine große Hilfestellung ist es, wenn man nicht ganz alleine arbeitet, sondern eine weitere Person im Team hat, die sich mit deinem Blog, deinem Unternehmen, deinem Kundenstamm auskennt und für dich einspringen kann. Es ist viel schwieriger jemanden neu anzulernen, wenn du akut Hilfe brauchst, als wenn man sich Zeit und Energie nehmen kann, um die Zusammenarbeit aufzubauen und einen Workflow zu erarbeiten. Wenn dann einer im Team ausfällt, kann auch der andere das Tagesgeschäft für diesen Zeitraum übernehmen und umgekehrt. Zum Beispiel hätte mein Blog die letzten 4 Wochen eher brach gelegen, wenn ich Nicole nicht hätte, die sich so gut um meine Social Media Kanäle kümmert – vielen Dank dafür <3
So, nun werde ich wieder unter die Bettdecke kriechen und nächste Woche gibt es hoffentlich in einer gesunden Verfassung den nächsten Blogartikel (den 4. Punkt habe ich leider noch nicht beherzigt, daher gibt es noch keinen Newsletter von mir. Aber ich hoffe, das hier ist mir eine Lektion :-) )

Wie geht ihr damit um, wenn ihr krank seit? Arbeitet ihr trotzdem, oder kuriert ihr euch aus? Trefft ihr Vorkehrungen für den Fall, dass ihr mal krank seit und falls ja, was macht bereite ihr vor?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen.

2 Antworten
  1. Jean Parker says:

    Ein wirklich toller Artikel, den ich mir zu Herzen nehmen werde, wenn auch nicht unbedingt nur für Kranktage ;)
    Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass vorgeplante Artikel allzu lange auf Halde liegen können, da sie sonst ggf. nicht mehr aktuell sein könnten, aber dies ist ja zum Glück nicht bei allen der Fall.

    Antworten
    • Maja says:

      Schön, dass dir der Artikel gefällt ;-)

      Ja, einige Themen können nicht unendlich lange auf Brache liegen, aber es gibt ja auch sogenannten „Evergreen-Content“ den man vorschreiben kann.

      Antworten

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